projekte

1996 - 2005


1996 sprachlose sprache, Toya, Japan

Während meines dreimonatigen Stipendiums in Toya habe ich ausschließlich über das Medium ZEICHNUNG mit meiner Umwelt kommuniziert. Daraus ist die Ausstellung STORIES entstanden.

 

1998 museum auf zeit, Hamburg

Das Museum auf Zeit ist als mobile Einheit der Gegenwartskunst geplant, die durch die Herkunftsländer der Mitglieder ziehen soll. Dieses Jahr macht es Station in Hamburg. Wir haben die Form der mobilen Einheit gewählt, um so näher an ein Publikum heranzukommen, das wenig bis gar nicht Museen besucht. Auf diese Weise kommen wir zu einem interaktiven Kunstaus-tausch mit nicht musealgeprägten Ausstellungsbesuchern, da wir bevor-zugt in Stadtteilen Station machen, in denen sonst keine bildende Kunst gezeigt wird. Wir wählen ausschließlich die Form der Installation, um den Besucher Kunst direkt erleben zu lassen. Diese Unmittelbarkeit wird nicht in erster Linie durch den intelektuellen Austausch geprägt, sondern durch die Wahrnehmung über die Sinnesorgane, was gerade beim Erstkontakt wichtig ist, um ein dauerhaftes Interesse wecken zu können.

Wir sind eine private Initiative, die auf öffentliche und private Unter-stützung angewiesen ist.

 

2000 wer bin ich? Sapporo, Japan

Während eines dreimonatigen Stipendiums in einer japanischen Großstadt fühlte ich mich meiner Kultur völlig beraubt. Ich begann, jeden Tag ein Porträt von mir anzufertigen. Aus diesen Sekundenporträts entstanden mehrere Workshops mit Japanern zum Thema Kommunikation.

 

2001 wut tut gut, Hamburg

Dieses Projekt war eine Zusammenarbeit mit Jugendlichen innerhalb und außerhalb einer Jugendstrafanstalt. WUT hat die eine Gruppe ins Gefängnis gebracht und die andere war kurz davor. Die Gruppen haben sich unter-einander ausgetauscht. Mit der einen Gruppe habe ich darüber außerhalb der Jugendstrafanstalt ein Video gedreht, daß ich später in eine Installation innerhalb mit der anderen Gruppe aufgebaut habe.

 

2005 der rote faden, Plüschow

In diesem Projekt habe ich versucht, die Dorfjugend in eine Ausstellung zu integrieren. Da die Ausstellung überwiegend aus Außeninstallationen bestand, mußte ich die jungen Leute (alle Alters- und Bildungsstufen) soweit in die Verantwortung einbeziehen, daß sie nichts zerstören, was sie in der Vergangenheit getan haben (Langeweile). Ich habe sie dann in die Produktion, den Aufbau und die Vermittlung integriert.